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March 7th, 2010

Tag 13 // Letzter Tag in Nong Khai …

… und weiter nach Ayutthaya.
Mit dem Nachtzug für insgesamt 948 Baht. Morgen um 5:48 Uhr kommen wir an. Aber erstmal zu den heutigen Erlebnissen :)

Nachdem wir zeitig aufgestanden sind, in Ruhe geduscht und alles gepackt hatten, checkten wir gegen 11 Uhr aus. Konnten unsere Rucks√§cke aber noch dort lassen. Also ging es los die letzten Dinge in Nong Khai besichtigen.

Nachdem wir ja gestern schon an der Promenade entlang geschlendert sind, wollten wir heute nochmal bei Tag dahin, um die Spitze einer versunkenen Chedi-Ruine (Chedi=Heiligtum. Urspr√ºnglich war es ein Grabh√ºgel. Dort werden/wurden hoch verehrte buddhistische Reliquen aufbewart) zu sehen. War allerdings nicht soooo spannend. Wobei es verwunderlich ist, wie eine Art Tempel komplett im Mekong vesinken kann … und wie tief der Wasserspiegel w√§hrend der Trockenzeit sinkt (ca 13 m) (sonst sieht man die Spitze n√§mlich nicht).

Sobald sich die Spitze zeigt, schmücken die Einheimischen sie mit Fahnen und der am Ufer stehende Phra That Nong Khai wird abends hell angestrahlt.

Nach einer kleinen Pause an dem gestern schon besichtigtem Phra That Nong Khai ging es weiter zum Wat Pho Chi. Dort steht eine 1,5 m hohe Buddhafigur, deren Kopf aus purem Gold besteht.

Der Weg dorthin schien nur leider ein PAAR Kilometer weiter zu sein, als unsere Karte anzeigte. Nach guten 2 oder eher 3 km und gefühlten 50 ;) orderten wir ein TukTuk. Nachdem wir den kleinen Kerl besucht hatten (den 1,5 m Buddha), ging es mit dem TukTuk zu dem ca 3 km entfernten Wat Kaeo Ku (für 100 Baht hin und zurück :D).

Das Wat Kaeo Ku ist ein (leider) kleiner Buddhagarten mit beeindruckenden Skulpturen. Die Fahrt dorthin hatte sich auf jeden Fall gelohnt und wir fanden es viel interessanter als zB die Ruinen von Sukhothai.

Danach ließen wir uns wieder zum Mut Mee Guesthouse fahren, wo wir noch ca 1 1/2 Stunden in dem Gartenrestaurant verweilten. Gegen 18 Uhr machten wir uns dann auf den Weg Richtung Bahnhof.

March 5th, 2010

Tag 11 // Von Khon Kaen nach Nong Khai

Wir haben geschlagene 01.19 Uhr. Noch 1 Stunde bis unser Zug kommt. Ich durfte es mir f√ºr ca eine Stunde “gem√ºtlich” machen.
Danke Schatz :*

Am Bahnhof sind wir nicht ganz allein. Eine Frau mit ihrem Kind wartet ebenfalls. Und in einer Ecke liegen komische S√§cke auf dem Boden. Aber noch mysteri√∂ser – sie bewegen sich. Der Inhalt: anscheinend Heuschrecken, die f√ºrs Essen gen√∂tigt werden. Schon ziemlich ekelhaft.

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Naja. Wie gewohnt, kam der Zug fast eine Stunde später. Da wir allerdings nur 3 Stunden Fahrt vor uns hatten, haben wir uns in die 3te Klasse gewagt (Der Preis für 2 Personen betrug 70 Baht. Ca 1,50 €). Ganz den Stil einer S-Bahn hatte es doch nicht, aber es ging.

Da die Tickets immer mit Platzreservierung sind, schauten wir ob unsere frei waren. Da es nicht der Fall war, stellten wir uns hin. Als der Kontrolleur kam, machte er wie selbstverständlich unsere Plätze frei. Was allerdings auch gut war. Denn 3 Stunden stehen hätte keiner mehr von uns um die Uhrzeit überstanden.

Die Einheimischen machten es sich so gut es ging bequem.

Bald bemerkte ich eine Gruppe von M√§nnern, die uns beobachteten und auch √ºber uns sprachen/scherzten. Das merkte ich daran, dass ein junger Mann gegen√ºber erst zu der Gruppe sah – dann zu uns und anfing zu grinsen.

Da das eine Weile so ging, kam langsam ein unwohles Gefühl auf, dass die Männer etwas im Schilde führen könnten.

Schon mit lauter Verteidigungsstrategien im Kopf kamen wir endlich in Nong Khai an (um ca 6 Uhr). Die Gruppe löste sich zum Glück schnell auf.

Etwas überrascht vom Bahnhof (da dieser größer ist, als der von Khon Kaen. Dabei ist Khon Kaen eine kleine Stadt mit Pubs und Kneipen und Nong Khai wirkt eher wie ein (zumindest am Morgen) kleiner verschlafener Ort), wurden wir auch gleich von einem TukTukFahrer angesprochen. Er wollte 30 Baht/Person, da wir aber nur 50 Baht klein hatten, konnten wir handeln. Allerdings wollten wir noch direkt unser Ticket für den 07.03. nach Ayutthaya kaufen. Dabei verloren wir den guten Mann irgendwie aus den Augen.

Ein anderes TukTuk ordern erschien sich erst schwerer zu gestalten als gedacht. Denn die wollten alle 50 Baht/Person. Fast das doppelte. Schon ziemlich dreist. Aber wir haben doch noch einen gefunden, der uns von dem 2 km entfernten Bahnhof in die Stadt fuhr :)

Er lud uns an dem Tempel Wat Sri Kunmuang aus. Von dort aus war es nicht mehr soo weit zu dem Mut Mee Guesthouse, das wir uns ausgesucht hatten. Voller Hoffnung gingen wir los, da wir vorher noch Emailkontakt hatten.

Total erschöpft mussten wir feststellen, dass die Rezeption erst um 8 Uhr öffnet. Das hieß dann ca 1 1/2 Stunden warten. Daher machten wir es uns an einem der vorhandenen Tische bzw Hängematten gemütlich. Dabei kam zum ersten Mal Urlaubsfeeling auf. Hängematten zwischen Palmen, der Mekong als Meerersatz und auf der anderen Uferseite blickt man auf Laos :)

Kurz nach 8 sagte uns die Frau, dass wir bis 11 Uhr warten müssten (da ist Check Out), dann wüsste sie, ob was passendes frei ist.

Wir total genervt und müde, überlegten ob wir bleiben oder gehen sollten. Da uns die Frau an der Rezeption anbot, solange in einer der Hängematten zu verweilen, blieben wir.

Ich hatte das Glück etwa 1 1/2 Stunden schlafen zu können. Matt leider nicht :( da über seiner Hängematte das Strohdach erneuert wurde. Geweckt hat er mich auch nicht :( Naja.

Um kurz nach 11 Uhr sagte die gute Frau von der Rezeption, dass ein Double für 380 Baht frei wäre. Da wir eigentlich ein billigeres Zimmer wollten, sagte wir, dass wir uns erstmal was anderes suchen. Sie uns aber vorsichtshalber noch auf der List lassen soll. Da andere Zimmer aber auch um die 300 Baht kosten, dachten wir uns: Scheiss auf die 80 Baht und im Eiltempo zurück.

Wie ich finde eine ziemlich gute Entscheidung! Unser Double ist ein 1-Zimmer-Bungalow mit kleiner Terrasse und einem Dschungelbad :D

Matt holte sich nach einer erfrischenden Dusche und etwas zu Essen dann erstmal seinen wohlverdienten Schlaf :)

Schon am Bahnhof in Khon Kaen war Matts Auge rot. Dachten erst, dass ein Äderchen geplatzt wäre. Naja Pustekuchen. Als wir ankamen, war es ziemlich rot, etwas eitrig und geschwollen :( Nachdem Duschen sah es dann besser aus und man dachte erst, dass das wieder geht. Aber nach seinem Schlaf, war es wieder ziemlich schlimm :( Ein Glück, dass um die Ecke ein Krankenhaus (Nong Khai Hospital) ist. Mit anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten an dem Empfangsschalter schickte man uns dann zur Notaufnahme. Es sah nicht sooo sauber aus, wie bei uns. Aber die Versorgung war optimal. Direkt nachgesehen. Es mit einer Kochsalzlösung ausgespült (was ziemlich schmerzhaft war :() und Augentropfen verschrieben. Da ich so eine Entzündung auch mal hatte, konnte ich zum Glück sagen, dass die Tropfen gut sind und helfen (hatte die gleichen Tropfen in Deutschland verschrieben bekommen. Also keine Angst ;D)

Danach sind wir noch auf die zum Guesthouse geh√∂rende schwimmende Bar gegangen und haben eine Kleinigkeit gegessen. War ziemlich lecker :) Hatte Gem√ºsefr√ºhlingsrollen. Matts Essen war auch suuuper lecker – nur leider auch super scharf :\ Also wenn man euch fragt: spicey or not?, antwortet dort nicht: a bit spicey ;)

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