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March 11th, 2010

Tag 17 // Ein Tag in Bangkok

Nachdem wir gestern bei der süssen Oma im FF Guesthouse eingecheckt hatten, checkten wir heute schon wieder aus. Da unser Zug aber erst um 22.45 Uhr gehen sollte (ihr kennt es ja mittlerweile ;) Die thailändische Pünktlichkeit ließ eine gute halbe Stunde auf sich warten), fragten wir lieb, ob wir unser Gepäck solang da lassen könnten. Das war natürlich kein Problem und unser Fußmarsch durch Bangkok begann.

Nach einer Weile erreichten wie den Pier, wo man mit dem Boot durch Bangkok fahren kann (eher gesagt: sich fahren lassen kann :D). Unser halt war der Königspalast. Am bzw im Königspalast darf man nur lange Hosen bzw Röcke tragen und T-Shirts mit Ärmeln. Wer nicht angemessen gekleidet ist, MUSS sich dort Kleidungsstücke leihen (pro Stück 200 Baht Pfand, die man aber dann zurück bekommt).

Allerdings kostet der Eintritt 350 Baht pro Person. Somit haben wir die Besichtigung auf das Ende der Reise gelegt :)

Also weiter quer durch die Stadt.
Auf dem Weg kamen wir an so vielen Geschäften vorbei, die Mönchskleidung verkaufen. Da wir uns sowas zulegen wollten, gingen wir also in eines der Geschäfte. Matt nahm das 7-teilige Set der Männer. Ich als Frau hab es da mit 3 Teilen zum Glück etwas einfacher :) Und ich wollte unbedingt so eine Tasche, die die Mönche immer tragen. Matt entschloss sich dann auch eine zu nehmen ;) Aber der eigentlich Plan war ja, euch zu erzählen, dass wir das von einem Mönch geschenkt … wartet …. VERLIEHEN bekommen haben. Er hat uns nämlich in die Tiefen des Buddhismus eingeführt und Matt den Weg zur Erleuchtung gezeigt ;P
Dann dachte ich mir, dass das ganze etwas ausgeschmückt vielleicht etwas zu dick aufgetragen gewesen wäre :D

Unser eigentlicher Weg war zu einem Museum und dann zum Siam Square (ein großes Shoppingcenter). Das Museum leider nicht gefunden (da die Karte der TukTukFahrer zu ungenau war. Auch Einheimische konnte nicht helfen), aber dafür das “Golden Mountain” (auch “Golden Mount”). Dieser 79 m hohe “Berg” bietet Ruhe vom Stadtlärm und man kann Bangkok gut überblicken!

Nach einer kleinen Pause ging es wieder in den Stadtlärm. Auf zu dem Shoppingcenter. Wie gewohnt keinen Plan wo wir lang müssen :)

Am Ziel angekommen, standen wir vor einem 7-stöckigem Shoppingcenter. Diese Teile sind immer so Klimaanlagen-Eisgekühlt, dass man schon etwas bedenken hat, diese zu betreten (Hitze-Kälte-Hitze-…. ist ja bekanntlich nicht so pralle). Aber gut. Total geschafft vom weiten Weg, war uns das mal egal. Bis wir die Stockwerke durch hatten, vergingen ein paar Stunden und der Weg zurück führte uns an einer Designuniversität vorbei, die wir uns natürlich gleich mal ansehen mussten.

Da es schon nachmittags/abends war, blieb der Unibetrieb natürlich aus ;) Man sah ein paar Studenten und Dozenten. Aber man konnte sich ein paar Arbeiten von Studenten ansehen.

Nicht lange aufgehalten ging es weiter … wieder zum Guesthouse zurück.

Freundlicherweise durften wir noch schnell duschen bevor wir zum Bahnhof gingen, was in vielen Gästehäusern nicht selbstverständlich ist.

Als wir mit Duschen fertig waren, kam grade ein anderer Backpacker in das Guesthouse. Aus Berlin. Wir unterhielten uns eine Weile mit ihm. Er hatte das gleiche Problem wie wir, dass der Zug Richtung Süden voll war (bis auf wenige Plätze).

Als wir los wollten, fragte die Oma noch, ob wir genug zu trinken haben. Da wir 3 L im Gepäck hatten, gab sie uns anstatt Wasser einen leckeren Mousse-au-Chocolate-Kuchen gefüllt mit Banane mit. Total süß :)

Bis auf das der Bahnhof total mit Militär befüllt war, war nichts spannendes mehr los…

March 9th, 2010

Tag 15 // Tempelruinen und ein Spielzeugmuseum in Ayutthaya

Heute sind wir zeitig aufgestanden, um der Mittagshitze etwas zu entgehen. Hat nur leider nicht sooo ganz geklappt.

Wir wissen schon, warum der Markt hier um 5 Uhr morgens anfängt ;)
Bei den ganzen Märkten ist uns zudem mal aufgefallen, dass bei Märkten wo keine Touristen anzutreffen sind, feste Preise existieren und man oft Fische in jeglicher Art (Tod und Lebend), Hähnchen, Schweinsköpfe und Gewürze sieht. Zwischendurch mal Kleinkram und Klamotten.

Dort wo Touristen anzutreffen sind, sieht man keinen Fisch, keine Schweinsköpfe oder sonstige recht ekelhaft anzusehende Waren. Da werden meist Kleinkram, Klamotten und Bilder verkauft. Und es sind meist keine Preise angegeben.

Aber genug von Märkten. Kommen wir zu Ruinen und Spielzeug :D

Gegen halb 9 sind wir gestartet. An den Ruinen vorbei, die wir uns gestern schon angesehn hatte. Vorbei an einem Tempel mit einem ca 16 m hohem Bronzebuddha. Rund um den Buddha herum sind Bilder, wie er mal aussah bzw als er zerstört war (ihm fehlte ein Arm und auch der Kopf war beschädigt).

Weiter ging’s an einer Schule vorbei, die anscheinend für eine Feier probte und aufbaute. Nach einer kleinen Pause kamen wir an einem Spielzeugmuseum (Million Toy Museum) vorbei, dass von einem bekannten thailändischen Illustrator gestaltet und eröffnet wurde.

Auf 2 Stockwerken verteilte sich Spielzeug aus versch. Jahren. Blechautos, Blech-Aufzieh-Karussells, Barbies von 1961 bis heute. Alte Uhren mit bewegenden Figuren.

Der Garten draußen war teils mit Mosaiksteinchen und teils mit Murmel verziert. Und davon hatte er eine Menge. Eintritt war 100 Baht pro Person.

Von dort aus sind wir erstmal wieder zum Guesthouse (Das btw Grandparents Home war. Sehr nette und hilfsbereite Familie.) zurück. Vor der Hitze fliehen ;)

Nach einer Weile sind wir noch etwas den Ort erkunden gewesen und gegen Abend sind wir dann noch zu einem Tempel etwas außerhalb gefahren.

An dem Tempel Yai Chai Mongkol gibt es zahlreiche Buddhafiguren. Diese Buddhareihe ist auch für Backpacker und allgemein Reisende in Thailand ein bekanntes Bild. Diese sind meist in ein “Gewand” gehüllt.

March 8th, 2010

Tag 14 // Angekommen in Ayutthaya

Morgens halb 6 in Deutschl… Ähh ich meinte natürlich Thailand aber die Pünktlichkeit unserer Bahn erinnert mich doch schon sehr an die deutsche Bundesbahn, denn unser Zug ist sogar 5 min zu früh am Zielort Ayutthaya gewesen.

Nachdem wir aus dem Zug gehechtet sind machten wir uns todmüde auf den Weg zum Grandfathers Home Guesthouse, in dem wir für 350 Baht die Nacht nächtigen werden.

Nach einer heissen Dusche sind wir in Richtung Markt aufgebrochen und haben uns ein wenig in der Gegend umgeschaut.

Mittags wurde es dann unerträglich heiß, sodass wir uns in unser Guesthouse verzogen haben und den Mittag über gechillt haben.

Am frühen Abend ging es dann nochmal zur Besichtigung einiger Tempel vor die Tür und auch hier waren wir begeisterter als von Sukhothai, denn hier ist irgendwie alles schöner und prächtiger :)

Um den Tag einfach perfekt zu machen, haben wir ein Spielzeug und Designmuseum (ja ich weiß, komische Kombination) besucht, mit dem sich ein Illustrator hier aus Thailand einen Lebenstraum verwirklicht hat.

March 7th, 2010

Tag 13 // Letzter Tag in Nong Khai …

… und weiter nach Ayutthaya.
Mit dem Nachtzug für insgesamt 948 Baht. Morgen um 5:48 Uhr kommen wir an. Aber erstmal zu den heutigen Erlebnissen :)

Nachdem wir zeitig aufgestanden sind, in Ruhe geduscht und alles gepackt hatten, checkten wir gegen 11 Uhr aus. Konnten unsere Rucksäcke aber noch dort lassen. Also ging es los die letzten Dinge in Nong Khai besichtigen.

Nachdem wir ja gestern schon an der Promenade entlang geschlendert sind, wollten wir heute nochmal bei Tag dahin, um die Spitze einer versunkenen Chedi-Ruine (Chedi=Heiligtum. Ursprünglich war es ein Grabhügel. Dort werden/wurden hoch verehrte buddhistische Reliquen aufbewart) zu sehen. War allerdings nicht soooo spannend. Wobei es verwunderlich ist, wie eine Art Tempel komplett im Mekong vesinken kann … und wie tief der Wasserspiegel während der Trockenzeit sinkt (ca 13 m) (sonst sieht man die Spitze nämlich nicht).

Sobald sich die Spitze zeigt, schmücken die Einheimischen sie mit Fahnen und der am Ufer stehende Phra That Nong Khai wird abends hell angestrahlt.

Nach einer kleinen Pause an dem gestern schon besichtigtem Phra That Nong Khai ging es weiter zum Wat Pho Chi. Dort steht eine 1,5 m hohe Buddhafigur, deren Kopf aus purem Gold besteht.

Der Weg dorthin schien nur leider ein PAAR Kilometer weiter zu sein, als unsere Karte anzeigte. Nach guten 2 oder eher 3 km und gefühlten 50 ;) orderten wir ein TukTuk. Nachdem wir den kleinen Kerl besucht hatten (den 1,5 m Buddha), ging es mit dem TukTuk zu dem ca 3 km entfernten Wat Kaeo Ku (für 100 Baht hin und zurück :D).

Das Wat Kaeo Ku ist ein (leider) kleiner Buddhagarten mit beeindruckenden Skulpturen. Die Fahrt dorthin hatte sich auf jeden Fall gelohnt und wir fanden es viel interessanter als zB die Ruinen von Sukhothai.

Danach ließen wir uns wieder zum Mut Mee Guesthouse fahren, wo wir noch ca 1 1/2 Stunden in dem Gartenrestaurant verweilten. Gegen 18 Uhr machten wir uns dann auf den Weg Richtung Bahnhof.