February 25th, 2010
Tag 3 // Ankunft in Chiang Mai
Wie schon erw√§hnt, brach unser Zug mit leichter Versp√§tung Richtung Chiang Mai auf.
Im Zug selbst wurden wir erstmal freundlich zu unseren Betten geführt, die schon ausgebaut waren.
Eine nette Dame brachte uns eimerweise Bier und Wasser und nahm Bestellungen fürs Frühstück auf.
Mit uns im Abteil waren ca 20 weitere Backpacker, die ihren Weg Richtung Norden antraten (auf diese 20 Backpacker kamen grade mal 2 Einheimische).
Zu unserer √úberraschung waren die Betten der 2. Klasse ziemlich bequem.
Die unteren Betten sind angenehmer, da sie am Fenster sind. Oben gab es dann, außer dem gelegentlichem Luftzug eines Fensters, Ventilatoren.
Nach einer recht angenehmen Nacht wurden dann nach und nach die oberen Betten wieder verstaut und die unteren zu Sitzen umgebaut. Auf den Sitzen kann man es sich recht bequem machen (wenn man nicht grade zu der größeren Fraktion Mensch gehört ;))
Gegen ca 9 Uhr konnte wir dann unser Fr√ºhst√ºck – mit einer sch√∂nen Aussicht – verspeisen :) Oki, dass Fr√ºhst√ºck war nicht so das Beste, aber man konnte es zu sich nehmen (Matt hatte Sandwiches und ich Spiegelei mit Toast und Marmelade). Daf√ºr war die Landschaft umso atemberaubender und man realisierte jetzt erst richtig, dass man auf einem anderen Kontinent, in einem anderen Land angekommen war. √úberall Urwald, Palmen, Bananenplantagen und dicker Bambus.
Gegen 13.45 Uhr – also ca 1 Stunde Versp√§tung – fuhren wir in Chiang Mai ein. Von dort ging es mit einem Songthaew (eine Art Sammeltaxi, dass √ºberall jemanden einsammelt und/oder abl√§dt) ins Zentrum.
Nachdem wir unser Guesthouse (Banana G.H.) schnell gefunden hatten (wir wollten eigentlich erst ins Julies Guesthouse, aber das war leider ausgebucht. Das Banana ist aber direkt um die Ecke), nahmen wir erstmal eine Dusche und erkundeten dann noch etwas die Stadt.
Am Tapae Gate gibt es Starbucks, McDonalds, BurgerKing und PizzaHut
- wer es braucht ;) ansonsten befinden sich in der Umgebung eine Reihe von 7-eleven- oder Tescomärkten, wo man alles Nötige bekommt (Trinken, Pflegemittel), und der Strasse entlang eine Garküche nach der anderen. Abends gehts hier meist erst richtig los.
Wir fanden Chiang Mai auf anhieb viel angenehmer als Bangkok. Nicht so überladen. Die Verkäufer und TukTuk-Fahrer nicht so aufdringlich und auch von der Atmosphäre allgemein.
Für den nächsten Tag ist geplant, einen Roller auszuleihen.
Das eigentlich schlimme ist, dass hier jeder fahren kann wie er lustig ist. Man braucht noch nicht mals einen Führerschein. Beim Verleih muss man auch nur den Reisepass/Ausweis vorzeigen bzw ihn als Pfand solange da lassen.









